Indien |
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Der Name leitet sich vom Fluss Indus ab; altgriechisch indos, altpersisch hindus, im Sanskrit sindhu (= "Fluss"). |
Unvergleichliches Indien Indien kann man mit drei Begriffen beschreiben: dreckig, chaotisch aber trotzdem wunderschön! |
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Indien wurde scherzhaft auch als "Kuhdung-Dynastie" bezeichnet. |
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2. Reihe: | Qutb-Komplex1: Qutb Minar (= "Siegesturm"; 72 m; 1199; links) und nichtrostende eiserne Säule (Mitte links) in Delhi / Detail (Mitte rechts) aus dem Roten Fort1 in Agra. / Thronsäule (rechts) in der Audienzhalle (16. Jh.) von Großmogul Akbar in Fatehpur Sikri1. |
3. Reihe: | Einer von 5 Rathas (links; die Tempelwagen ähneln) in Mamallapuram1. / Garudaschrein als steinerner Tempelwagen (Mitte links) in Hampi1. / Tempelwagen (Mitte rechts) in Bellur. / Der Kailash-Tempel (rechts) in Ellora1 wurde - wie die Felsenkirchen in Lalibela (Äthiopien) - aus dem Felsen herausgeschlagen. |
4. Reihe: | "Erotik im Stein" (links) am Kandariya-Mahadeva-Tempel (11. J.h) in Khajuraho1 / Steinreliefs: Am Varadaraja-Perumal-Tempel (Mitte links) in Kanchipuram, am Ranganatha-Tempel (Mitte rechts) in Sri Rangam und am Chennakeshava-Tempel (rechts) in Belur. |
1 | UNESCO-Weltkulturerbe |
Von 1,1 Milliarde Indern sind über 70% Hindus, knapp 20% Muslime (2. Reihe; 3. von links: Mit Henna gefärbt) und 2% Sikhs (2. Reihe rechts). |
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Der Ambassador (HM; links) ist der Nachbau des britischen Morris Oxford von 1948 / die allgegenwärtigen 2-Takter Tuctucs (2. von links) müssen aus Umweltschutzgründen in einigen Großstädten mit Gas betrieben werden. / die Gebirgsbahn nach Darjeeling (610 mm Spur; für die 86 km und 2000 m Höhenunterschied werden über 10 Stunden gebraucht; rechts) ist UNESCO-Weltkulturerbe. |
Rajasthan bedeutet "Land der Könige" und ist ein Bundesstaat innerhalb der Indischen Union. Rajpute bedeutet Königssohn
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Noch sind Kamelkarren auf den Straßen Rajsthans anzutreffen. / Die archaischen Wassergewinnungen (Mitte rechts und rechts) wurden durch Motorpumpen ersetzt. |
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2. Reihe: | Thali (links) ist ein typisch indisches Essen. |
3. Reihe: | Die "Markenzeichen" eines Rajputen sind der bunte Turban und der Schnurrbart. |
4. Reihe: | Hochzeitsgäste (links bis 3. von links). / eine Braut (3. von rechts) / Brautpaar (2. von rechts und rechts). |
2. Reihe: | Wandmalereien im Chokhani Haveli in Mandawa. |
3. Reihe: | In der Unterstadt von Jaisalmer (links bis Mitte). / Im Meherangarh Fort in Jodhpur (17. Jh.; 2. von rechts und rechts). |
4. Reihe: | Jain-Tempel in Ranakpur (15. Jh.). |
5. Reihe: | Brahma-Tempel in Pushkar (1809; links). / Hindupriester (2. und 3. von links). / Sadhus (Asketen auf Wanderschaft; 3. von rechts bis rechts). |
Ladakh (tibetisch: "Viele Pässe") - einst eines von 7 Königreichen im Himalaya - gelangte 1834 unter britsch-indische Oberhoheit. Nach der Teilung Indiens 1947 und dem Waffenstillstandsabkommen zwischen Indien und Pakistan kam der größere (südöstliche) Teil unter indische (als eine Region im Bundesstaat Jammu & Kashmir) und der nordwestliche Teil unter pakistanische Verwaltung. Der Nordosten wurde 1962 nach einem Grenzkrieg von China erobert. Der größere Teil - der von den Chinesen als Aksai Chin bezeichneten Region - wurde dem autonomen Gebiet Xinjiang, der Rest dem autonomen Gebiet Tibet zugeschlagen. |
![]() Zoji-La-Pass (3.529 m) |
Der Peyrac (mit Türkisen verzierter Hut) ist die typische Kopfbedekung der Ladkh-Frauen (links). |
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2. Reihe: | Kloster Lamayuru (11. Jh.; links). / Kloster Likir (12. Jh.; Mitte links). / Chörten beim Kloster Phiyang (Mitte rechts). / Das Kloster Tikse (15. Jh.; rechts) hat Ähnlichkeit mit dem Potala in Lhasa (Tibet / China). |
3. Reihe: | Bereitung von Buttertee (rechts). |
Sikkim - abgeleitet vom Limbu-Wort Sukkim (= "Neues Haus") - war (ehe es 1975 der 22. Indiens wurde) eines von ehemals 7 Himalaya-Königreichen. |
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2. Reihe: | Bön-Priester5 (links). / Gebetsmühle "made by Nestlé" (links) beim Kloster Tashiding. |
3. Reihe: | Im Kloster Pemayangtse (= "erhabenster, vollkommenstwe Lotus"; 17. Jh.; links): Rad des Lebens6 (Mitte links) und Problem der Seniorität7 (Mitte rechts). / Kangchendzönga8 (= "5 Schatzkammern des großen Schnees"; rechts) von Gangtok aus gesehen. |
2 | Abgeleitet vom nepalischen Lepcha (= "Steinhaufen"); sie selbst bezeichnen sich als Rong (= "Schluchtenbewohner"); die Tibetobirmanen sind die ursprüngliche Bevölkerung, die vermutlich im 13. Jh. aus Assam einwanderten. |
3 | Abgeleitet vom chinesischen Bhote (= "Tibeter"); die aus Tibet eingewanderten Tibetobirmanen sind die Kulturträger. |
4 | Die Indoarier wanderten ab dem 19. Jh. ein (begünstigt durch die britische Einwanderungspolitik); ihr Bevölkerugsanteil beträgt 63%. Die Mütze ist das Symbol für den heiligen Berg Kailash. |
5 | Die einstmals in Tibet vorherrschente Bön-Religion - Bön (= "Wahre Lehre") - wurde fast vollständig vom Buddhismus verdrängt. |
6 | Es dreht sich um die 3 Grundübel der Menschheit: Gier, Hass & Unwissenheit (gehalten vom Gehilfen des Totenrichters Yama). |
7 | Elefant, Affe und Hase behaupten, als sie das erste Mal hierher kamen, so groß wie der Baum gewesen zu sein; der Vogel sah beim ersten Mal nichts, er brachte den Samen mit. (Das Motiv ähnelt dem der Bremer Stadtmusikanten). |
8 | Nach dem Mt. Everest und dem K2 der dritthöchste Berg der Erde. |